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Töne, Bilder, Schrift und Internet

Dauerausstellung des Museums

Ob wir zu zweit, in einer kleinen oder großen Gruppe etwas miteinander, für- oder gegeneinander tun, ob wir uns die Wahrheit sagen oder Lügen auftischen, ob wir Liebe oder Hass zeigen: All dies geschieht durch Kommunikation.

Dafür sind wir bestens ausgestattet: Wir können sprechen und hören, sehen, schreiben und lesen. Denn mit der Stimme können wir Töne bilden und uns über die Sprache ausdrücken. Durch die Ohren gelangen Töne ins Gehirn, das diese sie verarbeitet – so wie die Bilder und die Schrift, die über die Augen dorthin geleitet werden. Doch auch das Gesicht, die Hände und unsere Körperhaltung teilen Botschaften mit, ja selbst die Kleidung und die Gegenstände, mit denen wir uns umgeben.

 

 

Um all dieses geht es im Museum für Kommunikation, in den drei Räumen für Töne, für Bilder und für Schrift. Dort ist immer die Rede von Kommunikation, die in direkten Begegnungen stattfindet und von solcher, die – über Entfernungen hinweg – mit Hilfe von Medien zustande kommt. Der vierte Raum zeigt, wie wir im Web 2.0 mithilfe digitalisierter Töne, Bilder und Schrift interaktiv kommunizieren. Das Internet stellt uns heute scheinbar unendliche Möglichkeiten zur Verfügung, um Inhalte und Informationen zu nutzen, diese mit anderen zu teilen oder sie selbst zu generieren.


Beschreibstein

Beschreibstein

Im Eingangsbereich des Museums führt ein Mobile des Berliner Künstlers Volker Merz den Besucherinnen und Besuchern spielerisch verschiedene kommunikative Situationen vor Augen. Danach leiten Mitmachstationen, etwa ein Stein, dessen Oberfläche mit vergänglichen Zeichen beschrieben werden kann, in die Ausstellung über.


Der Raum der Töne

Erkunden Sie den „Raum der Töne“ online

3D-Bild- und Tonpanorama

Lautsprecher an? Unser 3D-Soundpanorama lässt Sie den „Raum der Töne“ virtuell erleben. Und so funktioniert es:

  • Ein- & Aus-Zoomen: Maus-Scrollrad bzw. [SHIFT] & [STRG] bzw. [+] & [-]
  • Vollbild: Rechte Maus-Taste und „Fullscreen“ bzw. Icon in der linken unteren Ecke
  • Automatische Bewegung: Nach kurzer Wartezeit bzw. Icon in der linken unteren Ecke
  • Über den roten Punkt kommen Sie in einen weiteren Bereich des Raumes

Gehen Sie auf Entdeckungstour!


Telefonwand

Die Telefonwand

Von Philipp Reis’ Telefon bis zum iPhone 4: In einer geschwungenen Wandvitrine wird die Entwicklung des Telefons in den letzten 150 Jahren gezeigt. Neben Wandapparat, Wählscheibe und WLAN-Telefon kommt auch die Telefonkultur nicht zu kurz: Samthaube und Handysocke zeigen, wie Technik Teil der Alltagskultur wird.


Fernsehstudio

Das Fernsehstudio

Hier wird mit Hilfe der sogenannten Green-Box-Technik echte Studioatmosphäre geschaffen. So können Sie zum Hauptdarsteller werden: Wählen Sie aus verschiedenen Vorschlägen einen Hintergrund aus, und setzen Sie sich als Nachrichtensprecher oder Moderatorin ins Studio. Die Filmaufnahme können Sie sich per Mail nach Hause schicken lassen.


Die Grabkammer des Sennedjem

Die Grabkammer des Sennedjem

Der Kunsthandwerker Sennedjem und seine Familie wurden vor etwa dreieinhalb tausend Jahren in einem der schönsten und besterhaltenen Privatgräber im alten Ägypten bestattet. Die Wände sind vollständig mit Texten und großformatigen Bildern nach Motiven aus dem so genannten Totenbuch bemalt und sind so ein gutes Beispiel für die große Bedeutung von Schrift und Bild für Religion und Kultus.

In der im Maßstab 1:1 rekonstruierten Grabkammer können Sie studieren, dass die Menschen schon vor fast viertausend Jahren multimedial Bilder und Texte gleichzeitig nutzten, um den Verstorbenen auf ihrem Weg in die jenseitige Welt der Götter beizustehen und mögliche Gefahren abzuwehren.

 

 

Lesen Sie hier die Interviews mit dem Ägyptologen Dr. Wolfgang Wettengel und dem auf Wand- und Deckenmalerei spezialisierten Künstler Klaus-Martin Grebe. weiterlesen


Die Poststraße

Die Poststraße

Briefe und Pakete zustellen war schon immer eine zentrale Aufgabe der Post. Vom Schalter bis zur Post-U-Bahn zeigen wir hier alles, was dazugehört. Besondere Highlights sind die Fahrzeuge der 1950er-Jahre wie die gelbe Isetta.


Die Rohrpost

Botschaften können rasend schnell mit einer Rohrpostanlage transportiert werden. In einem verzweigten Netz aus durchsichtigen Plastikrohren flitzen die Kartuschen mit den Sendungen auf Knopfdruck kreuz und quer unter der Decke entlang.

 


Geheimwerkstatt

Die Geheimwerkstatt

Spione, Agenten und das Militär: Sie alle nutzen Verschlüsselungstechnik, um Botschaften für andere unlesbar zu machen. Komplizierte Maschinen wurden dafür entwickelt: Die „Enigma“ zum Beispiel wurde von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg benutzt. Ihr Code war schwierig zu knacken.  Auch sehr beliebt: unsichtbare Tinten, die aus alltäglichen Substanzen wie Zitronen, Zwiebeln oder Cola hergestellt werden.


Schreibwerkstatt

Die Schreibwerkstatt

Schreiben wie zu Uromas Zeiten: Hier können Sie ausprobieren, wie schwierig das Schönschreiben mit Feder, Griffel, Bambus und Tinte aus dem Fass ist oder wie eine Zeichnung mit schwungvoller Federführung entsteht. Die kreativen Ergebnisse können dann anschließend mit der Rohrpost nebenan verschickt werden.


Die Sprache der Tiere

Elefanten trompeten, Vögel singen, und Wölfe heulen. Tiere kommunizieren auf vielfältige Weise. Sie erzeugen Töne und Geräusche, mit denen sie das Verhalten ihrer Artgenossen beeinflussen. Sie grenzen damit Reviere ab, markieren ihre Position im Rudel, locken Partner an oder warnen vor Gefahren.

 

Elefant:

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Nachtigall:

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Wölfe:

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Netzwelten

Netzwelten

Das Internet stellt uns heute scheinbar unendliche Möglichkeiten zur Verfügung, um Inhalte und Informationen zu nutzen, diese mit anderen zu teilen oder sie selbst zu generieren. Das Netz ist die Basis moderner digitaler Kommunikation. Sowohl die technischen Komponenten wie Computer, Server oder Webseiten als auch die Nutzung durch uns alle verändern sich ständig. Der neue Bereich schließt sich im Museum an die Themenräume zur Kommunikation mit Tönen, Bildern und Schrift an. Digitalisiert können sie im World Wide Web gleichzeitig und interaktiv genutzt werden.

Der moderne (Medien-) Mensch bewegt sich in der Welt des Realen und des Virtuellen, etwa, wenn er im Zug sitzend online die Pizza zum Abendessen ordert. In unserer Doppelrolle als Prosument, also als Produzent und Konsument von Inhalten, sollten wir befähigt sein, alle Möglichkeiten digitaler und analoger Kommunikation klug zu nutzen. Gleichzeitig müssen Menschen in der Lage sein, die Chancen ihrer Doppelrolle als Sender und als Empfänger von Botschaften einschätzen zu lernen, dafür bedarf es des kompetenten Umgangs mit Medien. Wie in den anderen Museumsräumen auch werden die Inhalte Besucherinnen und Besucher durch Objekte, Medienstationen und interaktive Mitmachangebote vermittelt.

 

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