Mit anderen in Verbindung zu treten, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Welche Möglichkeiten die Menschen entwickelten, um Nachrichten und Informationen auszutauschen, zeigt die Kommunikationslandschaft im Eingangsbereich. Im weiteren Verlauf der Dauerausstellung erwartet das Publikum eine Fülle von Originalobjekten, die vielfach eng mit der speziell bayerischen Post- und Fernmeldegeschichte verknüpft sind.
Szenenische Ensembles und Filme gliedern die zentralen Themenbereiche. Besonders bei Entwicklungen im Bereich des Telefons gehörte Bayern zu den technologischen Vorreitern. Davon zeugen die vielen Telefone aus den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Besondere Highlights sind die sogenannte „Eiserne Jungfrau“, die erste automatische Zeitansage, oder die funktionstüchtigen Fernvermittlungsanlagen. Diese können direkt ausprobiert werden, ebenso das beliebte Morsegerät. Das Thema der Postbeförderung, in der Frühzeit durch Boten, später durch immer weiter entwickelte Fahrzeuge, nimmt ebenfalls einen breiten Raum ein. Lebensläufe von Postbediensteten bieten Einblicke in Lebens- und Arbeitswelten vergangener Jahrhunderte. Postkutschen und Omnibusse belegen, dass die Post früher nicht nur für den Brieftransport zuständig war, sondern auch die Personenbeförderung übernahm.