Osterprogramm im Museum und historische Osterkarten zum Ausmalen

Für Besucher:innen und Ausmaler:innen ab 4 Jahre

Was haben eigentlich Eier, Hasen und Küken mit dem höchsten christlichen Fest zu tun? So einiges! Denn sie stehen für Leben, Fruchtbarkeit und Wiedererwachen.

Jedes Jahr feiern Christen, immer nach dem ersten Frühlingsvollmond, Ostern. Dabei wird an den Tod und die Auferstehung Jesu Christi erinnert. Durch diese Botschaft wird Ostern zum höchsten christlichen Fest.

Eier symbolisieren neu entstandenes Leben. Ihre Schale verschließt das darin befindliche Leben, welches sich – sobald die Zeit gekommen ist – aus diesem „Gefängnis“ befreit. Ähnlich wie das Steingrab Jesu, in dem dessen Leichnam gelegt wurde und welches nach Jesu Auferstehung geöffnet vorgefunden wurde.

Bereits im Mittelalter war es Brauch zu Ostern Eier zu verschenken und selbst in der Antike findet man Eier als Beigaben in römisch-germanischen Grabstätten. Aus dem Verschenken entwickelte sich über die Jahrhunderte die – vor allem bei Kindern – sehr beliebte Suche nach den bunt bemalten Eiern und Süßigkeiten. Auch als Postkartenmotiv findet man immer wieder bunte Eier, aber auch Küken oder Hasen.

Ostern im Museum für Kinder und Familien

Im April können Sie auch im Museum an mehreren Termine Osterpost gestalten: Entweder Sie verschicken gemeinsam mit Ihren Kindern Briefe an den Osterhasen, oder Sie machen eigene Oster- oder Frühlingspost!

Historische Osterpostkarten zum Ausmalen

Mit unseren Vorlagen können Sie ganz einfach originelle Osterpost selbst machen und verschicken!

Download Ausmalbild „Postkarte Junge mit Ei auf dem Wagen“

Download Ausmalbild „Postkarte Küken auf der Ei-Wippe“

I see another world but I can‘t stop
Multimediale Installation von Matthias Deeg, Artist-in-Residence der Firma Hüttinger

7. bis 15. Mai 2022

Im Rahmen der Blauen Nacht 2022 zeigt Matthias Deeg eine Reaktion auf den Traum des Electronic Superhighway. Ausgehend vom Gedanken, dass drahtlose Kommunikation über elektromagnetische Wellen funktioniert, entwickelte der Künstler ein Werk, welches die immateriellen Qualitäten und Quantitäten neuer Technologien sichtbar macht. Nach der Blauen Nacht ist die Ausstellung im Museum für Kommunikation noch bis 15. Mai zu sehen.

Das Artist-in-Residence-Programm der Firma Hüttinger ermöglicht zum zweiten Mal Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg durch technische und materielle Unterstützung ihr Konzept in der Werkstatt der Firma zu verwirklichen. Eine Jury, bestehend aus Professor Holger Felten, Präsident der Akademie, Andreas Radlmaier, Leiter des Projektbüros im Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg, sowie Axel Hüttinger, einem der beiden Geschäftsführer der Firma Hüttinger, evaluierte bereits 2019 die seinerzeit eingereichten Entwürfe hinsichtlich der Idee, Kreativität und Realisierbarkeit. Das Konzept des 29-jährigen Matthias Deeg, der seit 2015 Freie Malerei und Kunsterziehung bei Prof. Michael Munding an der Akademie der Bildenden Künste studiert, konnte die Jury damals überzeugen. 

Die Installation ist während der Museumsöffnungszeiten zugänglich.

Begleitprogramm

I see another world but I can‘t stop

Künstler*innengespräch am Samstag, 14. Mai 2022 | 14 Uhr

Im Rahmen von „Double-Feature“ – zwei Künstler*innengespräche am Stück:

Matthias Deeg, Artist-in-Residence der Firma Hüttinger, und Sascha Banck, Burgkünstlerin 2022. 

Matthias Deeg zeigt im Museum für Kommunikation Nürnberg eine Reaktion auf den Traum des Electronic Superhighway. Ausgehend vom Gedanken, dass drahtlose Kommunikation über elektromagnetische Wellen funktioniert, entwickelte der Künstler ein Werk, welches die immateriellen Qualitäten und Quantitäten neuer Technologien sichtbar macht. Nach der Blauen Nacht am 7. Mai ist die Installation noch bis 15. Mai zu sehen.

Das Artist-in-Residence-Programm der Firma Hüttinger ermöglicht zum zweiten Mal Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg mit technischer und materieller Unterstützung ihr Konzept in der Werkstatt der Firma zu verwirklichen. Eine Jury, bestehend aus Herrn Professor Holger Felten, Präsident der Akademie, Andreas Radlmaier, Leiter des Projektbüros im Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg, sowie Axel Hüttinger, einer der beiden Geschäftsführer der Firma Hüttinger, evaluierten bereits 2019 die eingereichten Entwürfe hinsichtlich der Idee, Kreativität und Realisierbarkeit. Das Konzept des 29-jährigen Matthias Deeg, der seit 2015 Freie Malerei und Kunsterziehung bei Prof. Michael Munding an der Akademie der Bildenden Künste studiert, konnte die Jury damals überzeugen. 

Kosten: kostenlos

Ort: Treffpunkt im Museum, nach dem ersten Künstlergespräch mit Matthias Deeg gemeinsamer Spaziergang zum Kunstverein Kohlenhof, Grasersgasse 15.

Key Visual zur Ausstellung "Kuriose Kommunikation" im Museum für Kommunikation Nürnberg

PRESSEMAPPE

Kuriose Kommunikation. Ungewöhnliche Objekte und Geschichten aus der Sammlung

4. März bis 22. Juni 2022

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation verfügt über eine der weltweit größten und reichhaltigsten Sammlungen zum Thema Kommunikation. Seit rund 150 Jahren werden dort Objekte zusammengetragen, welche die historische Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens sowie die facettenreichen Erscheinungsformen der Kommunikation in Gegenwart und Zukunft dokumentieren. Viele der Gegenstände sind typisch für die jeweils gängigen Formen des Austauschs von Mitteilungen zu unterschiedlichen Zeiten. Doch immer wieder finden sich in den Depots auch kuriose Objekte, die durch eine ungewöhnliche Nutzung überraschen, eine ausgefallene Geschichte haben oder durch ein besonderes Design auffallen. Sie erzählen von Kreativität und Witz, mitunter aber auch von Not und Mangel. Sie zeigen die Vielfalt der Dinge und Wege, die Technikerinnen, Erfinder und Laien entwickeln, um Botschaften zu überbringen. 

Presseinformation (PDF)

Flyer (PDF)

Booklet (PDF)

Ausstellungstexte (PDF)

Pressebilder 1-3 (ZIP)

Pressebilder 4-7 (ZIP)

Pressebilder 8-14 (ZIP)

Bildunterschriften und Copyrights (PDF)

Die Blaue Nacht Nürnberg

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Nach einer zweijährigen Corona-bedingten Pause fand DIE BLAUE NACHT am 7. Mai 2022 unter dem Motto „Phantasie“ erstmals wieder statt und wir waren natürlich mit den beiden Partnern im KulturDREIeck Lessingstraße (DB Museum und dem Staatstheater Nürnberg) wieder dabei. Sowohl im Außenbereich auf der Straße als auch in den Häusern gab es Kunst und Kultur in allen Facetten und wir haben uns sehr über unsere vielen Gäste gefreut.

Jetzt ist wieder ein Jahr Pause – aber 2023 erwartet Sie wieder eine Blaue Nacht mit einem bunten Programm für Groß und Klein!

Digital

Newsdesk

Journalismus und Social Media aus dem Museum für Kommunikation Nürnberg

Welche Rolle spielt Journalismus in unserer Demokratie? Wie viel Macht haben Medien und welche Freiheiten benötigen Journalist:innen? Kann gar von der „Vierten Gewalt“ im Staat gesprochen werden? Diese und andere Fragen beantworten die Studierenden der Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU Eichstätt) im Podcast newsdesk über „Journalismus und Social Media aus dem Museum für Kommunikation Nürnberg“.

Neben der veränderten Mediennutzung durch mobile digitale Endgeräte, der Bedeutsamkeit von Pressefreiheit, dem Pressekodex und der Macht von Sprache, werden auch polarisierende Themen wie „Fake News“ und „Whistleblower“ analysiert. Wann kommen Journalist:innen an ihre Grenzen? Was macht guten Journalismus aus? Wo liegen die Unterschiede zwischen Journalismus und PR? Diese und andere Fragen beantworten die Student:innen in insgesamt zehn Folgen gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen. Zum Ende jeder Folge werden in einem 60-Sekunden-Rückblick noch einmal die wichtigsten Informationen gebündelt.

> Zu den Episoden

Museumszeitung

Museen in Nürnberg und der Metropolregion

Die Museumszeitung ist zurück im Netz! Künftig erscheint sie unter dem Dach der Kultur Information – besser als je zuvor: zum Durchblättern und mit Veranstaltungskalender und Verlinkung zu den beteiligten Museen. Geordnet ist sie nach Städten und Regionen, darunter sind die einzelnen Häuser gelistet.

> Zur Museumszeitung

Key Visual zur Ausstellung "Kuriose Kommunikation" im Museum für Kommunikation Nürnberg

Kuriose Kommunikation. Ungewöhnliche Objekte und Geschichten aus der Sammlung 

4. März bis 22. Juni 2022

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation verfügt über eine der weltweit größten und reichhaltigsten Sammlungen zum Thema Kommunikation. Seit rund 150 Jahren werden dort Objekte zusammengetragen, welche die historische Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens sowie die facettenreichen Erscheinungsformen der Kommunikation in Gegenwart und Zukunft dokumentieren. Viele der Gegenstände sind typisch für die jeweils gängigen Formen des Austauschs von Mitteilungen zu unterschiedlichen Zeiten. Doch immer wieder finden sich in den Depots auch kuriose Objekte, die durch eine ungewöhnliche Nutzung überraschen, eine ausgefallene Geschichte haben oder durch ein besonderes Design auffallen. Sie erzählen von Kreativität und Witz, mitunter aber auch von Not und Mangel. Sie zeigen die Vielfalt der Dinge und Wege, die Technikerinnen, Erfinder und Laien entwickeln, um Botschaften zu überbringen. 

In der Ausstellung haben wir eine Auswahl dieser Objekte in sechs Themenbereichen zusammengestellt. Dabei treffen Exponate aus allen Sammlungsstandorten, unterschiedlichen Epochen und Zusammenhängen aufeinander. 

Das Begleitprogramm

So 22.05.2022 | 12 – 13 Uhr Führung: Kurios kommunikativ Erwachsene
So 29.05.2022 | 12 – 13 Uhr Führung: Kurios kommunikativ Erwachsene
So 05.06.2022 | 12 – 13 Uhr Führung: Kurios kommunikativ Erwachsene
Mi 08.06.2022 | 18 - 18.30 Uhr Online-Express-Führung: Cool, kurios, komisch? Ungewöhnliche Kartengrüße Erwachsene
So 12.06.2022 | 14 - 15 Uhr Familienrundgang: Voll cool oder sehr komisch? Kinder & Familien
So 12.06.2022 | 12 – 13 Uhr Führung: Kurios kommunikativ Erwachsene
So 19.06.2022 | 12 – 13 Uhr Führung: Kurios kommunikativ Erwachsene
Mi 22.06.2022 | ab 15 Uhr 120 Jahre Entdecken – Verstehen – Gestalten Event


Alle Veranstaltungen

Schulklassen und Gruppen

Sie möchten Ihren eigenen exklusiven Termin zur „Kuriosen Kommunikation“?

Dann kontaktieren Sie uns per Telefon unter 0911 230 88 230 oder per Mail an anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de

> Download Flyer zur Ausstellung

Schriftzug Who am I want to be

WhoAmIWantToBeAvatare in digitalen Spielen 

Neu in der Dauerausstellung

Gamer:innen wissen es: Lara Croft, Super Mario oder der Werwolf im Fantasy-Rollenspiel – Avatare, also steuerbare Figuren, sind wichtige Elemente von digitalen Spielen. Sie tragen zum Erzählen von Geschichten bei und mit ihnen können Handlungen in der jeweilige Spielwelt ausgeführt werden. Daneben verkörpern sie aber auch verschiedene Identitäten, in die Spieler:innen beim Gamen schlüpfen können.

Studierende des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg und ihr Dozent Dr. Peter Podrez haben die virtuellen Personifikationen in den beiden letzten Semestern aus kultur- und medienwissenschaftlicher Sicht analysiert. Dabei suchten sie Antworten auf Fragen wie: Wer können wir sein? Als wer können wir spielen? Welche Angebote machen uns Games im Hinblick auf Geschlechterrollen oder soziale Klassen? Welche Körperbilder (re-)produzieren sie? Wo sind Stereotype im Spiel und wie können sie überwunden werden? Auf der Suche nach Antworten haben sie Avatare analysiert, transformiert und selbst erstellt sowie deren Herausforderungen und Chancen entdeckt. In Kooperation mit dem Museum für Kommunikation zeigen sie jetzt die Ergebnisse ihrer Computerspielforschung.

Die kleine Schau präsentiert die vielfältigen Botschaften von Avataren aus einer kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektive – und wird im Laufe des Jahres durch Arbeiten aus einem Masterseminar erweitert.

Historische Weihnachtspostkarten: Symbole und Ausmalbilder

Für Ausmaler:innen ab 4 Jahre

Im Jahr 1843 beauftragte der Engländer Sir Henry Cole beauftragte den Illustrator John Callcott Horsley, für ihn eine Weihnachtskarte mit dem Text Merry Christmas and a Happy New Year to You zu kreieren – und erfand damit die Weihnachtspostkarte. Seitdem ist sie ein Dauerbrenner unter den Postkarten und auch, wenn es sie in vielen unterschiedlichen Formaten gibt: Einge Motive finden sich immer wieder.

Hier stellen wir historische Postkarten und ihre Motive vor, wenn ihr wollt könnt ihr sie hinterher als Ausmalbild ausdrucken, bunt bemalen und verschicken!

„Neujahr kommen wir vielleicht nach Calbe aber es ist noch nicht bestimmt. Richard ist nicht munter.“: Diese Postkarte mit einem Motiv von Alfred Moritz Mailick diente 1902 als vage Ankündigung eines Neujahrsbesuchs. 

Engel spielen in der biblischen Weihnachtserzählung eine wichtige Rolle – als Himmelsboten. Der Erzengel Gabriel besucht Maria und verkündet ihr die frohe Botschaft, ein anderer erklärt Josef im Traum, dass seine Verlobte Maria den Sohn Gottes zur Welt bringen wird. Eine ganze Engelschar besucht schließlich die Hirten und erzählt ihnen von der Geburt des Heilands.

Herzliche (und leckere) Weihnachtsgrüße aus dem Jahr 1912 übermittelte diese Postkarte von Theo Stroefer´s Kunstverlag aus Nürnberg. 

Kleine Gewürzkuchen kannten übrigens schon die alten Ägypter und auch die Römer, der heutige Lebkuchen wurde Jahrhundert in Belgien erfunden. Nürnberger Lebkuchen gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Lebkuchen wurde zunächst in Klöstern hergestellt und war unter anderem als Fastenspeise beliebt. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Lebküchnerei zu einem richtigen Gewerbe, Nürnberg ist seither ein Zentrum für die süße Köstlichkeit. 

Um 1900 fand diese Weihnachtspostkarte des Verlags Martin Schlesinger ihren Weg von Wien nach Den Haag. 

Die Figur des Nikolaus geht auf den gleichnamigen Bischof von Myra zurück, der in seinem Leben vor allem Kindern und Jugendlichen Gutes getan hatte. Er lebte im 4. Jahrhundert nach Christus und ist bis heute Patron der Schüler und Studenten, erkennen kann man ihn an seinem Bischofsornat. Schon im 16. Jahrhundert wurden die Kinder in katholischen Gegenden am 6. Dezember, dem Festtag des Heiligen, beschenkt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich parallel zum Nikolaus der profane Weihnachtsmann, ein freundlicher Gabenbringer mit Bart, Pelzrock und Gabensack.

Diese Postkarte wurde 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, in Breslau verschickt. Das Motiv beinhaltet neben dem Kind gleich mehrere Weihnachtssymbole: 

Schnee symbolisiert den Winter, Äpfel und Lebkuchen waren lange beliebte Weihnachtsgaben, weil man sie gut lagern konnte und lange etwas davon hatte und der Tannenbaum gehört zu Weihnachten einfach dazu. Wobei dieser Brauch noch gar nicht so alt ist: er geht auf das späte 16. Jahrhundert zurück. Zunächst waren Weihnachtsbäume nur in adeligen Kreisen sowie im wohlhabenden Bürgertum üblich. Im deutsch-französischen Krieg 1870/ 1871 jedoch ordnete die Heeresführung an, dass in allen Unterständen, Lazaretten und Quartieren der Soldaten brennende Tannenbäume aufgestellt werden. Seither breitete sich der Brauch in allen Volksschichten aus. Die Karten aus dem Ersten Weltkrieg zeigen bereits, dass der Christbaum zum klassischen Symbol für das familiäre Weihnachtsfest wurde. 

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