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Ansichtskarte in Scherenschnittmanier aus dem Jahr 1928

Osterpostgalerie, Ausmalbilder und Postkartengeschichte

Ansichtskarte in Scherenschnittmanier aus dem Jahr 1928
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Expotizer

Mehr zur Geschichte der Postkarte erfahren Sie im Expotizer zur Ausstellung „Mehr als Worte – 150 Jahre Postkartengrüße“, die unsere Berliner Kollegen kuratiert haben.

Unsere Expotizer bieten virtuelle Einblicke in ausgewählte Themen aus der Geschichte der Kommunikation. Die digitalen Erweiterungen können Sie bequem mit Ihrem Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer aufrufen.

 

Am 1. Juli 1870 startete in Deutschland ein bis heute erfolgreiches Medium: Unter dem Namen „Korrespondenzkarte“ wurde die Postkarte eingeführt. Zwei Jahre später durften dann Privatpersonen selbst gestaltete Karten auf eigene Rechnung vertreiben und gleichzeitig wurde das Porto ermäßigt: es betrug nur noch die Hälfte der Briefgebühr.

Damit wurde die Postkarte zu einem schnellen, billigen und vor allem auch schönen Medium. Verschiedenste Anlässe und Motive führten zu einer äußerst regen Produktion an Bildpostkarten: Hübsche Stadtansichten und Landschaftspanoramen genauso wie Gewerbeausstellungen, Herrschergeburtstage oder eben die Feste im Jahreslauf. Vorreiter der Fest-Karten war die Weihnachtspostkarte, aber Osterkarten folgten ihr gleich auf dem Fuß.

Von Eiern, Hasen und Küken

Als Motive dominierten die üblichen Oster-Symbole: Eier, Hasen und Küken. Aber was haben die mit dem höchsten christlichen Fest zu tun? Bei den Eiern und Küken ist der Zusammenhang noch am deutlichsten: Beim christlichen Osterfest wird an den Tod und die Auferstehung Jesu Christi erinnert und Eier und Küken symbolisieren neu entstandenes Leben. Wo der Osterhase seinen Ursprung hat, ist dagegen nicht eindeutig geklärt. Es gibt zwar Erklärungsversuche, die auf christliche Bezüge und Analogien hindeuten, aber wirklich überzeugend sind sie nicht. Fest steht, dass der Osterhase als Eierlieferant erst im 17. Jahrhundert auftauchte und erst im 20. Jahrhundert größere Bekanntheit erhielt – nicht nur als Postkartenmotiv, sondern auch als süße Schokoladenfigur.

Osterpostkarten – Heiter bis frühlingshaft

Osterpostkarten sind seit je her heiter und fröhlich gehalten. Wie unsere Beispiele aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen tauchen neben den Hasen, Eiern und Küken auch Frühlingsmotive wie Blumen oder Vögel auf. Religiöse Motive dagegen waren eher selten. An die Verkaufszahlen der Weihnachtspostkarten reichten die Osterkarten zwar nicht heran, aber beliebt waren sie dennoch.

Und sie sind es bis heute geblieben: die schnelle Kommunikation im Alltag findet zwar via Telefon, Handy und Internet statt. Aber selbst elektronische Karten aus dem Netz konnten die Karte aus Pappe bislang nicht verdrängen. Postkarten werden immer noch verschickt, ob aus dem Urlaub, als kurzer Gruß zwischendurch oder zu Festtagen wie Ostern.


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Osterpost zum Ausmalen

Herunterladen, Ausdrucken, Anmalen: Fertig ist die eigene Osterpost!


Der Wander-Hase

Auf dieser Karte sind wirklich alle Oster-Motive versammelt: Eier, Küken, Blumen…aber im Mittelpunkt steht natürlich der Osterhase!


Das Hasen-Orchester

Das Original ist ein schönes Beispiel dafür, wie Tiere auf den Karten vermenschlicht wurden. Oder habt ihr schonmal einen Hasen mit Hose und Hut gesehen?


Hoch auf dem Wagen

Hier bringt mal ein Kind das geschmückte Osterei!


Die Eier-Wippe

Ob dies Wippe hält? Den Küken jedenfalls scheint es zu gefallen.


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