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Dienstag, 19. November 2019 19.00 Uhr - 21.00 Uhr

Programme zur Bild- und Videobearbeitung machen es auch Heimanwendern zunehmend einfacher, Multimediadaten zu bearbeiten oder zu komplett neuen Geschichten zu kombinieren. Wenn allerdings eine tatsächliche Begebenheit mit einem Bild oder Video dokumentiert wird, muss dieses vor Gericht oder im Journalismus auf Echtheit überprüfbar sein: Stimmen Ort und Uhrzeit der Aufnahme? Stammt das Bild aus der angegebenen Kamera? Wurde das Bild nachträglich bearbeitet? Die Multimediaforensik geht diesen Fragen auf den Grund. Der Vortrag gibt einen Einblick in diese Teildisziplin der Informatik, und greift dabei auch aktuelle Entwicklungen rund um Deep Fakes auf.

Der Referent Dr. Christian Riess hat 2012 über Bildforensik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)  promoviert. Von 2013 bis 2015 forschte er an der Stanford University an Röntgen-Interferometern, worüber er seit 2015 an der FAU habilitiert. Seit 2017 ist Dr. Riess am Lehrstuhl für IT-Sicherheitsinfrastrukturen der FAU Gruppenleiter für Multimedia-Sicherheit. Seine Forschungsinteressen sind Bildverarbeitung, maschinelles Lernen und physikbasierte Methoden mit Anwendungen in der IT-Sicherheit.

Achtung: Der ursprünglich für den 19.11.2019 angekündigte Vortrag zum Thema „Darf ich oder darf ich nicht? Was Blogger, Webseitenverantwortliche und Online-Berichtende zu beachten haben“ muss auf das kommende Jahr verschoben werden.

Eine Veranstaltung in der Reihe „Daten-Dienstag“, einer Vortragsreihe rund um das Thema Datenschutz. Die Reihe ist eine Kooperation des Museums für Kommunikation Nürnberg mit dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) und dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V..

Kosten: Eintritt frei

 

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