Schriftzug Who am I want to be

WhoAmIWantToBeAvatare in digitalen Spielen 

Neu in der Dauerausstellung

Gamer:innen wissen es: Lara Croft, Super Mario oder der Werwolf im Fantasy-Rollenspiel – Avatare, also steuerbare Figuren, sind wichtige Elemente von digitalen Spielen. Sie tragen zum Erzählen von Geschichten bei und mit ihnen können Handlungen in der jeweilige Spielwelt ausgeführt werden. Daneben verkörpern sie aber auch verschiedene Identitäten, in die Spieler:innen beim Gamen schlüpfen können.

Studierende des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg und ihr Dozent Dr. Peter Podrez haben die virtuellen Personifikationen in den beiden letzten Semestern aus kultur- und medienwissenschaftlicher Sicht analysiert. Dabei suchten sie Antworten auf Fragen wie: Wer können wir sein? Als wer können wir spielen? Welche Angebote machen uns Games im Hinblick auf Geschlechterrollen oder soziale Klassen? Welche Körperbilder (re-)produzieren sie? Wo sind Stereotype im Spiel und wie können sie überwunden werden? Auf der Suche nach Antworten haben sie Avatare analysiert, transformiert und selbst erstellt sowie deren Herausforderungen und Chancen entdeckt. In Kooperation mit dem Museum für Kommunikation zeigen sie jetzt die Ergebnisse ihrer Computerspielforschung.

Die kleine Schau präsentiert die vielfältigen Botschaften von Avataren aus einer kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektive – und wird im Laufe des Jahres durch Arbeiten aus einem Masterseminar erweitert.

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