Pressemappe

#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung

28. Oktober 2020 bis 2. Mai 2021

Stellen wir uns die Digitalisierung und ihre Folgen für Gesellschaft und Individuum als großes Land vor: Ein Terrain, das uns in Teilen schon vertraut ist – in dem es aber auch noch unendlich viel zu entdecken gibt! Die Sonderausstellung „#neuland: Ich, wir und die Digitalisierung“ war eine Einladung, dieses Terrain zu entdecken – einige Teile der Schau werden nun vorübergehend als Dialogroute in unsere Dauerausstellung integriert.

Presseinformation (PDF)

Presseinformation Corona Sammlungsobjekte aus Bayern (PDF)

Übersicht Pressefotos (PDF)

Pressefotos Download (ZIP)

Flyer mit Beiprogramm (PDF)

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Raumschiff Wohnzimmer. Die Mondlandung als Medienereignis

25. April bis 22. September 2019

Anlässlich des 50. Jubiläums der ersten bemannten Mondlandung zeigte das Museum für Kommunikation Nürnberg ab dem 25. April 2019 eine Ausstellung zu diesem Thema. Die Ausstellung spürte bis zum 22. September 2019 der Faszination für die Mondlandung in Ost und West nach und fragt nach den Wechselwirkungen zwischen Raumfahrt, Fernsehen und globaler kommunikativer Vernetzung.

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Ausstellungstexte (PDF)

Flyer mit Beiprogramm (PDF)

Flyer Filmreihe Casablanca Filmkunstkino (PDF)

Unser Museumsrestaurant

Das Tinto: Lunch, Café, Vino, Sherry, Tapas

Ausstellungsobjekte im Eingangsbereich.

Töne, Bilder, Schrift und Internet

Herzlich Willkommen in unserer Dauerausstellung

Kommunikation prägt unseren Alltag – und das auf vielfältige Weise. Unsere Dauerausstellung beginnt deshalb mit einer Collage aus historischen Filmaufnahmen, Logos, Bildern, Schriftzeichen und akustischen Signalen und stimmt Sie ein auf Ihren Rundgang durch die Themenräume, die der Verständigung mit Tönen, Bilder, der Schrift und im Digitalen gewidmet sind.

Töne

Ein Raum für die Ohren

Nicht erschrecken: im Raum der Töne ist es relativ dunkel, denn hier sind Ihre Ohren gefragt. Sie hören zunächst  Klänge, Töne und Geräusche vom Posthornsignal bis zum Telefonklingeln. Daneben gibt es viele Objekte von der Schlitztrommel bis zum Anrufbeantworter zu entdecken, die akustische Botschaften hervorbringen oder übertragen. Ein wichtiges Thema ist die menschliche Sprache. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie sprechen gelernt haben? An Medienstationen können Sie Informationen dazu abrufen oder erfahren, wie wir mit Sprache unsere individuellen und sozialen Beziehungen gestalten. Achten Sie auch einmal auf die in Halbkreisen angeordnete Architektur, sie ist Schallwellen nachempfunden, die sich im Raum ausbreiten.

Theaterpädagogsiches Projekt. Museum für Kommunikation Nürnberg

Bilder

Ein Raum für die Augen

Jetzt sind Ihre Augen gefragt, denn es geht weiter in den hellen, lichten Raum der Bilder. Hier empfängt Sie eine Schauspielerin, die ihnen zeigt, wie viele Stimmungen ein Gesicht ausdrücken kann. Unsere Körper sind kommunikative Multitalente, mit Mimik, Gestik oder unserem Outfit stellen wir uns dar, mit unseren Augen nehmen wir Informationen über unsere Mitmenschen auf und decodieren sie. Visuelle Signale werden auch über Wappen, (Verkehrs-)Zeichen, Fotografien oder das Fernsehen verbreitet. Bevor Sie weitergehen, probieren Sie das Logospiel aus, Sie werden erstaunt sein, wie viele bekannte Marken Sie erkennen, auch wenn sie nur im Ausschnitt zu sehen sind.

Schrift

Ein Raum für Botschaften

Wie viele Schriftzeichen oder Buchstaben haben Sie heute schon gelesen? Sicherlich waren es hunderte. Texte, ob mit der Hand geschrieben oder auf der Tastatur getippt, Informationen auf Schildern oder Monitoren begleiten unseren Alltag. Wir zeigen Ihnen in unserem roten, lang wie eine Schriftlinie gezogenen Bereich, wie und warum sich Alphabete entwickelt haben, welche Funktionen Geschriebenes für Handel, Kult und Gesellschaftsordnung hat. Sehen Sie Kindern beim Schreiben lernen zu und erfahren Sie, wie schwer der Alltag für Analphabet:innen ist und wovon sie träumen. 

Ein besonderes Highlight ist die nachgebaute Grabkammer des altägyptischen Kunsthandwerkers Sennedjem aus dem Tal der Könige. Hier gehen Hieroglyphen und Illustrationen eine prachtvolle Symbiose ein und zeigen den Zusammenhang von Kult und Schrift. So angeregt probieren Sie doch in unserer Schreibwerkstatt einmal aus, wie schwierig es früher war, mit Federkiel und Stahlfeder Botschaften zu Papier zu bringen.

Blick in das Museum für Kommunikation Nürnberg mit Post-Isetta und Miniatur-Postkutsche

Vernetzung

Doch wie kommen die Botschaften zu ihren Empfänger:innen? Oder gar ganze Sendungen und Pakete, die heute bestellt und morgen geliefert werden? Dieses Versprechen von Logistik-Dienstleistern nehmen Sie sicher auch gerne in Anspruch. Und es ist nicht neu: Tempo, Tempo war schon immer wichtig beim Transport von Sendungen und Reisenden. Daher bemühte sich die Post seit dem 15. Jahrhundert um gut organisierte Streckennetze, um auch lange Distanzen möglichst ohne Unterbrechungen zu überwinden. Genutzt wurden dazu zunächst Kutschen, später die Bahn  oder spezielle Transportfahrzeuge. Auch wenn Sie unsere Rohrpostanlage ausprobieren, nutzen Sie spielerisch ein Netz, um kleine Botschaften auf die Reise zu schicken. 

Netzwelten

Ein Raum für alle Sinne

Wie oft hatten Sie Ihr Smartphone schon in der Hand, seitdem Sie im Museum sind ? Vielleicht haben Sie zwischendurch Fotos gemacht, eine Whatsapp geschrieben oder kurz telefoniert. Das kleine digitale Multitalent macht es seit 25 Jahren möglich, mit Tönen, Bilder und Schrift ständig und in Echtzeit zu kommunizieren. So hat es viele vertraute Alltagsbegleiter wie den Atlas, den Fotoapparat oder das Radio ersetzt. Um die Möglichkeiten und Chancen, die sich aus der Digitalisierung des Alltags ergeben, geht es in den Netzwelten, unserem letzten Raum. Zunächst können Sie anhand einer Galerie historischer Meilensteine, z.B. dem Commodore 64 oder dem ersten iPhone, verfolgen, wie der Computer in den Alltag kam. In der vernetzten Welt sind Dienstleistungen, Informationen und Kontakte grenzenlos verfügbar und wir alle sind gleichzeitig Nutzer:innen und Gestalter:innen. Hier ist Medienkompetenz gefordert, wir laden Sie zu einem Test ein und geben Ihnen Anregungen, wie Sie besser durch den digitalen Alltag kommen.

Digital

Die Berliner Telefonbücher von 1881 bis 1902

Recherchieren Sie online in historischen Dokumenten

Jedes digitalisierte Telefonbuch verfügt über ein Inhalts- und Buchstabenverzeichnis. Von dort gelangen Sie mit einem Klick in den gesuchten Textbereich. Außerdem ist eine Suche über die Seitennummern (im oberen, rechten Seitenbereich) möglich. Zusätzlich kann über die Inhalts- sowie Buchstabenverzeichnisse in den gewünschten (Buchstaben-)Bereich gesprungen werden.

Audio-Panorama zum Grab des Sennedjem
Grabkammer nach Abschluss der aufwändigen Malerarbeiten.

Digital

Digitale Expedition ins Alte Ägypten

Interaktives Audio-Panorama und Let’s Play Sennedjem

Wir laden Sie zu einem digitalen Besuch in unserem Nachbau der Grabkammer des Sennedjem ein. Die Wände sind vollständig mit Texten und großformatigen Bildern nach Motiven aus dem so genannten Totenbuch bemalt – ein eindrucksvolles Beispiel für die große Bedeutung von Schrift und Bild in Religion und Kultus.

Das interaktive Audio-Panorama

Alle Szenen in der Grabkammer zum Sehen und Hören

In unserem interaktiven 360°-Audio-Panorama können Sie studieren, dass die Menschen schon vor fast viertausend Jahren multimedial Bilder und Texte gleichzeitig nutzten. Dies sollte den Verstorbenen auf ihrem Weg in die jenseitige Welt der Gottheiten beistehen und mögliche Gefahren abwehren. (Aufnahmen W. Nemski/ Sprecher A. Vilter)

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Panorama: Willi Nemski | Sprecher: Andreas Vilter

Bedienung des Audio-Panoramas:


Klicken Sie auf die Lautsprecher-Icons, um Texte zu den Bildern der Grabkammer zu hören
Ton stoppen: Ein Klick auf das gleiche Icon stoppt das Audio.
Ein Klick auf ein neues Icons stoppt Audio 1 und startet Audio 2
Mit dem Scrollrad Ihrer Maus können Sie zoomen:
Scrollen vorwärts –> zoom out = Herauszoomen
Scrollen rückwärts –> zoom in = Heranzoomen für Details
Rechte Maustaste: Panorama im Vollbild ansehen
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Let’s Play Sennedjem

Durch die Wüste zum Grab des Sennedjem

In einem Let’s Play Sennedjem Film zum exklusiv für das Museum programmierten Computerspiel macht sich Volontär Christian Bihn mit ihnen auf eine gemeinsame Entdeckungstour vom Wohnort Sennedjems – nahe dem Tal der Könige – zu seiner Grabkammer.

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