Yes we are open - Ausstellungsplakat Museum für Kommunikaiton Nürnberg

Yes, we’re open!
Willkommen in Deutschland

3. bis 29. Juni 2014

Deutschland gehört zu den OECD-Ländern mit den niedrigsten Hürden für die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wirbt unser Land aktiv um kluge Köpfe. Fachkräfte aus aller Welt können viel dazu beitragen, den Wohlstand des Landes auch in Zukunft zu sichern.

„Yes, we’re open! Willkommen in Deutschland“ präsentiert Deutschland als weltoffenes Land und erklärt, warum das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft trotz aller Herausforderungen eine Bereicherung ist. Mit Exponaten, interaktiven Installationen und Filmen geht die Ausstellung den Themen Zuwanderung, Integration und Willkommenskultur nach und zeigt, wie das Zusammenleben gelingt.

Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Bundesagentur für Arbeit. „Yes, we’re open“ tourt seit April 2013 für zwei Jahre durch Deutschland.

My Body Talks Ausstellungsplakat Museum für Kommunikation Nürnberg

Body Talks – 100 Jahre BH

26. Februar bis 7. Juni 2015

Mode ist Kommunikation und bestimmte Kleidungsstücke sind dabei besonders wirksam. Seit seiner Patentierung am 3.11.1914 verhüllt und exponiert der BH die weibliche Brust. Wie kaum ein anderes Kleidungsstück vermittelt er unsere Vorstellungen von Attraktivität und Schönheit, von Schicklichkeit, Tabus und Regelverletzungen.

Ob Minimizer oder Wonderbra, aufreizend knapp oder sportlich bequem, der Wandel in Design, Material und Gebrauch erzählt von wechselnden Rollen und Körperbildern, aber auch von wirtschaftlichen Not- und Glanzzeiten. Von den frühen Frauenrechtlerinnen im Kampf gegen das Korsett, über Hollywoods Busenwunder bis hin zu Oben-ohne-Protesten reflektiert der BH politische, kulturelle und gesellschaftliche Umbrüche.

Anlässlich des Jubiläums erzählt die Ausstellung „Body Talks“ anhand der Geschichte des BHs auch 100 Jahre turbulente Zeitgeschichte.

Feind ist der anders denkt Ausstellungsplakat Museum für Kommunikation Nürnberg

Feind ist, wer anders denkt

1. bis 25. Oktober 2015

Die Ausstellung informiert über die Funktion des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der SED-Diktatur und zeigt seine Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise auf. Besondere Aufmerksamkeit lässt die Präsentation den Menschen zuteilwerden, die in das Visier der Stasi geraten sind: Ihr Schicksal wird in einer eigenen Sequenz nachgezeichnet. Weitere Themenschwerpunkte sind das MfS (die Täter-Ebene) und seine Funktionsweise und eine Zeitleiste.

Das  Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt ist eine Kooperation  des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in Kooperation mit dem BVV-Bezirk Mittelfranken im Bayerischen Volkshochschulverband und dem Museum für Kommunikation Nürnberg.

Während der Ausstellungszeit steht eine fachkundige Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde für Auskünfte und Informationen zur Verfügung. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen zu stellen. (Foto: BStu Berlin, Pressestelle)

Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur

19. Februar bis 5. Juni 2016

Sprichwörter, Redensarten und geflügelte Worte sind das Salz in der Suppe der Sprache. Sie dienen dazu, Situationen zu beschreiben, wenn uns z.B. eine Chance „durch die Lappen gegangen ist“, zu überzeugen oder Themen auf den Punkt zu bringen.

Die Ausstellung zeigt ihre Vielfalt und klärt ihre Herkunft aus der Bibel, der Literatur seit der Antike, aus Handwerk und Arbeitswelt, der Jagd, dem Theater oder dem Themenfeld des menschlichen Körpers, um nur einige Bereiche zu nennen. Die Präsentation greift die Idee eines Jahrmarktes auf, um der Vielfalt des Themas Redewendungen gerecht zu werden.

Viele interaktive Angebote warten auf Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen. Sie können viel ausprobieren und so beispielsweise erfahren, wie es ist, „unten durch zu sein“ oder „das Gras wachsen zu hören“. Daher wird die Ausstellung auch für Familien mit Kindern und Schulklassen sehr attraktiv sein.

No pain no game Key Visual

no pain no game

20. Oktober bis 20. November 2016

Ein Computerspiel, das Fehler mit echten Schmerzen bestraft. Das kleinste soziale Netzwerk der Welt. Kugeln, die sich wie von Geisterhand durch Gesang bewegen. Die multisensorischen Artefakte von Volker Morawe und Tilman Reiff bürsten die Mechanismen medialer Interaktion spielerisch und humorvoll gegen den Strich. Gemeinsam bekannt als //////////fur//// (engl. Fell), legen Morawe und Reiff den Fokus auf die haptische Schnittstelle. Sie wollen Kunst physisch erfahrbar machen – und zwar jenseits der Komfortzone. Die Ausstellung „no pain no game“ im Museum für Kommunikation Nürnberg präsentiert zehn ausgewählte Arbeiten des Künstlerduos, die auf unterschiedliche Weise zur Interaktion einladen.

Die Ausstellung „no pain no game“ wurde vom Künstlerduo /////////fur//// im Auftrag des Goethe-Instituts entwickelt. Nürnberg ist nach einer sehr erfolgreichen europaweiten Tour die einzige bayerische Station.

Eine Frau fotografiert die gelbe Post Isetta im Museum für Kommunikation Nürnberg

#nuernberg_de 02 – Instagram-Fotos analog

20. Oktober bis 20. November 2016

Ab dem 20.10.2016 zeigt das Museum für Kommunikation Nürnberg die Gewinnerbilder des diesjährigen Instagram-Fotowettbewerbs #nuernberg_de 02.  Am Wettbewerb konnten bis Mitte September alle Nutzer des Foto-Onlinedienstes teilnehmen.

Zur Auswahl standen unter anderem die Hashtags: #nbg_architexture, #airport_nuernberg und #nbg_museumsliebe. In jeder Kategorie ermittelt eine Jury 16 Gewinnerfotos, die in der Ausstellung #nuernberg_de (02) – Instagram-Fotos analog zu sehen sein werden.

Partner des Museums für die Ausstellung sind das Presseamt der Stadt Nürnberg und die Nürnberger Igers. Mit über 500 Millionen Mitgliedern und über 60 Millionen Beiträgen pro Tag ist Instagram die weltweit größte Plattform zum Teilen von Fotos und Videos. Der Nürnberger Instagram-Fotowettbewerb sowie die Ausstellung im Museum für Kommunikation bieten die Möglichkeit, dieses globale Phänomen und die überwältigende Anzahl der Inhalte wieder lokal zu verorten: die Stadt und ihre Bewohner sind somit international und regional zugleich.

Unterstützt wird das Projekt vom Airport Nürnberg.

Historisches Besetzt Schild

Besetzt! Geschichten im stillen Örtchen

6. April bis 2. Juli 2017

Jeder Mensch benutzt regelmäßig die Toilette – aber wer spricht schon gerne darüber? Doch im „stillen Örtchen“ geht es oft sehr kommunikativ zu. Vom 6. April bis 2. Juli 2017 zeigt das die Sonderausstellung „Besetzt! Geschichten im stillen Örtchen“. In öffentlichen Sanitäranlagen werden Themen wie Politik, Sexualität und Liebe in Fragen und Kommentaren angesprochen. Manchmal treten verschiedene anonyme Nutzer auch in einen schriftlichen Dialog. Spielerisch und oft tabulos werden Toiletten in Kunst, Film und Literatur verwendet. Gleichzeitig sind sie auch Arbeitsplätze für Toilettenfrauen und- männer.

Herzstück der Ausstellungsarchitektur sind 12 mobile Toiletten, die einzelnen Themen zugeordnet sind. Vorbereitet wurde die Präsentation von den Kuratoren Martina Padberg und Stefan Nies in Auftrag der Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen.

Stille Post. Hören und Verstehen

21. Juli bis 10. September 2017

Hören, verstehen, weitersagen und dabei zusammen lachen und überlegen. Jeder kennt das beliebte Kinderspiel: Stille Post. Dabei entsteht ganz selbstverständlich Nähe. Auch die Kommunikation von Mensch zu Mensch funktioniert nach diesem Prinzip – zwischen Alt und Jung oder Menschen verschiedener Herkunft.

Das Projekt der renommierten Münchner Fotografin Herlinde Koelbl zeigt Schwarz-Weiß-Portraits von Frauen, Männern und Kindern aus 16 Nationen von allen fünf Kontinenten. Darunter sind Prominente, wie etwa die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried.

Die 28 ungleichen Paare verbindet, dass sie sich eine Botschaft zuflüstern, deren Inhalt dem Betrachter verborgen bleibt. Intime Momente des Flüsterns und Lauschens hat Herlinde Koelbl mit ihrer Kamera festgehalten. Sie offenbaren Vertrauen, das Sprachbarrieren überwindet und kulturelle Unterschiede aufhebt. Gedanken und Worte auszutauschen, ermöglicht ein tiefergehendes Verständnis von unterschiedlichen Lebenswelten.

Städte_erleben. Instagram-Fotos analog

12. Oktober bis 26. November 2017

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Was sagen uns dann knapp 60 Millionen? So viele Bilder nämlich werden Tag für Tag weltweit von den rund 700 Millionen Nutzerinnen und Nutzern des Social-Media-Portals Instagram veröffentlicht. Auch in Deutschland gibt es eine lebendige Szene von „Igers“, wie sich die Community selbst bezeichnet.

Im Rahmen des Foto-Wettbewerbs „#städte_erleben. Instagram-Fotos analog“ waren alle Igers aufgerufen, ihre Städte Berlin und Nürnberg mit dem Smartphone oder der Kamera aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln festzuhalten.

#stadtteil_erleben_johannis, #stadtbeinacht_erleben, #reflexion_erleben, #mobilität_erleben, #kultur_erleben, #stadtoasen_erleben, #architektur_erleben – unter diesen sieben Hashtags konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit direktem Bezug zu einer der beiden Metropolen auf Instagram posten und vom 3. Juli bis zum 4. August 2017 einreichen.

Zwei lokale Jurys haben aus allen Einsendungen zu jedem Hashtag die jeweils 16 interessantesten, spannendsten und skurrlisten Momentaufnahmen ihrer Stadt gekürt. In Ausstellungen an beiden Standorten werden sich die insgesamt 224 Bilder dann zu einem bunten Panorama urbanen Lebens fügen.

Schirmherr: Christian Vogel, Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Kooperationspartner: @IgersNürnberg, @OfficialFanOfBerlin, Stadt Nürnberg @nuernberg_de

Die Nacht. Alles außer Schlaf

20. September 2018 bis 10. MÄRZ 2019

Die meisten Menschen nutzen die Nacht zum Schlafen. Doch was passiert, wenn wir den Schlaf aussetzen und die Nacht durchwachen?

Aus den verschiedensten Blickrichtungen wirft die interdisziplinäre Ausstellung Schlaglichter auf unser Verhalten und unsere Kommunikation in der Nacht. Die Besucherinnen und Besucher erleben dabei die unterschiedlichsten Facetten der „anderen Hälfte des Tages“: von den ersten Sternkarten und der Sinnsuche im nächtlichen Himmel über die Strategien, unsere Gefühle der Nacht zu beherrschen, bis hin zur Nutzbarmachung der Nacht als zusätzliche Arbeits- oder LebenszeitZahlreiche Objekte aus Mythologie, Astronomie, Kunst, Popkultur, Technikgeschichte und Phänomenen der Gegenwart zeigen, wie wir in und mit der Nacht kommunizieren.

Expotizer zur Ausstellung

Entdecken Sie die Inhalte der Ausstellung online in unserer multimedialen Einführung.

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