Sommerbühne im Museum

Vielseitiges Programm für Kinder und Erwachsene im Juli und August 2022

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, veranstaltet das Museum für Kommunikation – gemeinsam mit dem DB Museum – auch in diesem Jahr wieder die beliebte „Sommerbühne“ unter freiem Himmel. Open Air wird ein vielseitiges Programm für Erwachsene, Familien und Kinder gezeigt: Kinderkonzerte zum Mitmachen, verschiedene Lesungen und ein Hateslam. Informationen zu den Veranstaltungen des DB Museums finden Sie hier: DB Museum. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Museumsrestaurants TINTO. 

Hinweis: Alle Veranstaltungen finden im Freien statt und werden bei schlechtem Wetter ins Museumsgebäude verlegt.

Die Termine

Ein Mitmach-Live-Hörspiel: Florentine und Sabah auf der Jagd nach dem weißen Löwen 
Samstag, 2. Juli 2022, 11 und 13 Uhr 

Dauer: jeweils 60 Minuten 
Kosten: Museumseintritt 
Anmeldung nicht erforderlich. 
Für Kinder ab 5 Jahren. 

Eine Gruppe von Kindern stellt sich dem Rätsel um den weißen Löwen und begibt sich auf eine fantastische Zeitreise in das Berlin der 1920er Jahre. Gangster sind in der Stadt unterwegs, überall weiße Gamaschen-Schuhe, es flirrt die Luft in den Varietés. Die Spurensuche führt die Kinder zum Brandenburger Tor, auf den Alexanderplatz und an andere wichtige Orte des alten Berlins. Können sie das Rätsel um den weißen Löwen lösen? 

Ein Mitmach-Live-Hörspiel von und mit Karoline Reinke, Patrick Heppt und den Band-Mitgliedern von NueJazz for Kids. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DB Museum statt. 

„Liebe Pappnasen…“: der Hateslam der Nürnberger Nachrichten 
Donnerstag, 7. Juli 2022
, 19 Uhr

Dauer: bis 21.:30 Uhr 
Kosten: Eintritt frei
Anmeldung unter „Liebe Pappnasen…“: der Hateslam der Nürnberger Nachrichten, 07.07.2022, Nürnberg Digital Festival (nuernberg.digital)
Für alle Interessierten geeignet

Manches ist skurril, manches ist witzig, und manches ist einfach nur böse. Wer als Journalist Texte veröffentlicht, muss nicht nur mit inhaltlicher Kritik, sondern immer auch mit unsachlichen Reaktionen rechnen. Normalerweise werden diese nie öffentlich. 

Beim Hateslam aber stehen solche Kommentare im Mittelpunkt. In unterhaltsamen Darstellungsformen wird veranschaulicht, was da alles in analoger und digitaler Form angeschwemmt wird und wie die Redaktion darauf reagiert. Und bei aller Betroffenheit: Es darf ausdrücklich gelacht werden. Expert:innen des Museums für Kommunikation Nürnberg sorgen für die wissenschaftliche Einordnung der Texte. 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Nürnberger Nachrichten im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals.

Szenische Lesung: Gastarbeiter-Monologe
Freitag, 8. Juli 2022, 19.30 Uhr 

Anmeldung: Tickets gibt es nur an der Abendkasse. Reservierung vorab unter anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de oder Tel. 0911-2308856 ist möglich.
Kosten: 7 Euro, 6 Euro ermäßigt

Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten hat Mesut Bayraktar zum 60. Jubiläum die GASTARBEITER MONOLOGE verfasst, die nun in einer szenischen Lesung – eingerichtet von Amrei Scheer – auch in Nürnberg auf die Bühne kommen.  In den 60er Jahren kamen Menschen unterschiedlichster Nationen als sogenannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland. 1961 schloss die Bundesrepublik auch mit der Türkei ein Anwerbeabkommen und viele der Menschen, die kamen, um hier kurzfristig zu arbeiten oder ein neues Leben zu beginnen, sind geblieben und haben hier längst eine neue Heimat gefunden. Lebensgeschichten, die vielfach auch in Nürnberg zu finden sind und unsere Stadtgesellschaft prägen. Bewusst wählt der Autor den historisch gewachsenen Begriff „Gastarbeiter“, als Teil der BRD-Geschichte, bringt seine Monologe dagegen in Stellung und entschleiert damit die Legende vom ewigen Gast. Vier Ensemblemitglieder des Staatstheater Nürnberg geben vier Figuren ihre Stimme. Die Monologe erzählen von rassistischer Ausgrenzung, von Scham, Hoffnung, Heimweh, sozialer Gewalt und dem Kampf um Anerkennung und Würde, der bis in die Gegenwart andauert.

Lesung und Konzert: curt Schreibkrise 
Freitag, 22. Juli, 19 Uhr

Anmeldung: Tickets gibt es nur an der Abendkasse. Reservierung vorab unter anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de oder Tel. 0911-2308856 ist möglich.
Kosten: Eintritt 5 Euro, Eintritt plus Buch 8 Euro

Die Schreibkrise war das große, literarisches Projekt zur Sichtbarmachung der Schreibenden der Region im Lockdown aus dem Hause curt. Entstanden ist ein Buch, eine echte und wunderschöne Anthologie, die, für immer!, diese seltsame Zeit festhalten wird. Auf der Sommerbühne lesen drei Autor*innen ihre ganz unterschiedlichen Verarbeitungen von Lockdown und Isolation: Der kulturpreistragende Autor Philip Krömer, die zweisprachige Lyrikerin Iwona Lompart und Anja Gmeinwieser, Preisträgerin beim Wettbewerb für junge fränkische Literatur. Dazu singt stimmengewaltig der 43-köpige Frauenchor Desirenen. Die Desirenen sind ein Frauenchor mit aktuell 43 Mitgliedern. Der Chor wurde 2013 von 4 Freundinnen und Aga Labus gegründet. Sein Repertoire reicht von „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ (Danger Dan) bis zu „Bei mir bist du sheyn“.  

Moderation: Lampe und Theobald Fuchs. Ein wahres Best-of der Kultur der Region! 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit curt Magazin

Schreibkrise: Workshop mit Thomas Perle 
Freitag, 22. Juli, 14 – 18 Uhr

Thomas Perle

Kosten: kostenfrei 
Anmeldung: bis zum 11.07.2022 mit Infos zur Person und kurzem Text (max. 500 Wörter) zum Thema Krise an schauspiel@staatstheater-nuernberg.de 
Ort: Museum für Kommunikation Nürnberg, Konferenzraum II im 2. OG 

Wirtschaftskrise. Eurokrise. Flüchtlingskrise. Coronakrise. Seit Jahren schon schlittern wir von einer Krise in die nächste. Ob global oder ganz persönlich sind sie zur großen Her-ausforderung für uns alle geworden, aber auch alltäglicher Bestandteil unseres Lebens. 2020 hat das curt Magazin die Schreibkrise ausgerufen und eine Anthologie über den Lockdown und seine literarische Verarbeitung herausgebracht. Zwei Jahre später sind wir immer noch mit vielen Belastungen konfrontiert und wir suchen Menschen, die sich schreibend diesem Thema nähern wollen. 

Mit dem Autor und Dramatiker Thomas Perle bieten wir in Kooperation mit dem Staatstheater Persönlichkeiten ein Forum, die sich in der Gruppe zum Thema Krise aus-tauschen und Texte schreiben möchten. 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg. 

Kinderkonzert: PLITSCH PLATSCH – ein musikalisches Abenteuer
Dienstag, 9. August 2022, 11 und 13 Uhr 

Dauer: jeweils 60 Minuten 
Kosten: Museumseintritt 
Anmeldung nicht erforderlich. 
Für Kinder ab 5 Jahren.

Ein Mitmach-Kinderkonzert von HANNA SIKASA und NADJA LEA LETZGUS.

Hanna öffnet eines Morgens den Wasserhahn, zum Zähne putzen, doch – oh Schreck – es kommt kein Wasser raus. Wo kommt unser Wasser eigentlich her und gibt es genug für alle?  Hanna und Nadja nehmen Euch mit, auf eine musikalische Reise rund ums Wasser. 

Die kleinste Wanderausstellung der Welt 

Ab 4. Juni

In Kooperation mit dem Bionicum im Tiergarten Nürnberg

Hallo aus dem Jahr 2050! Mit der App Bionik2Future vom Bionicum im Tiergarten Nürnberg ist es gelungen, Zeitreisen zu unternehmen. Wie das geht, zeigt die kleinste Wanderausstellung der Welt mit einem futuristisch präsentierten Tablett, das 3D ohne eine VR Brille ermöglicht.

Die Zeitreisekapsel enthält eine Hologramm-Botschaft der Astrophysikerin Dr. Suzanna Randall. Am Ende erscheint ein QR-Code zu einer spielerischen Zeitreise-App. Sie ermöglicht allen Nutzerinnen und Nutzern eine Reise ins Jahr 2050. Dort entdecken sie, wie die Erfindungen des Projektverbunds „BayBionik“ Wirklichkeit geworden sind und ganz alltäglich eingesetzt werden. Unkaputtbare Keramiktassen nach Vorbild von Muscheln sparen viel Energie bei der Herstellung, Greifarme nach Vorbild des Eulenhalses helfen beim Tragen von Lasten und eine Beschichtung nach dem Vorbild der Kannenpflanze hält Schnecken vom Gemüsebeet fern. Die Zukunft wird alle überraschen: Nachhaltigkeit ist ganz normal geworden und grüne Technologien sind überall!

Die App Bionik2Future kann von allen Neugierigen gespielt werden, sie eignet sich aber auch besonders für den pädagogischen Einsatz.

Internationaler Museumstag – Museen mit Freude entdecken

Save the date: 21. Mai 2023!

Einmal im Jahr wird der Internationale Museumstag ausgerufen. Im Jahr 2022 gab es sogar ein „kleines Jubiläum“ zu feiern, denn der Aktionstag fand bereits zum 45. Mal statt.

Am 21. Mai 2023 findet der nächste Internationale Museumstag statt – Im Museum für Kommunikation dürfen sich Besucher*innen dann wieder auf öffentliche Führungen, digitale Angebote und Aktionen für Kinder freuen!

I see another world but I can‘t stop
Multimediale Installation von Matthias Deeg, Artist-in-Residence der Firma Hüttinger

7. bis 15. Mai 2022

Im Rahmen der Blauen Nacht 2022 zeigt Matthias Deeg eine Reaktion auf den Traum des Electronic Superhighway. Ausgehend vom Gedanken, dass drahtlose Kommunikation über elektromagnetische Wellen funktioniert, entwickelte der Künstler ein Werk, welches die immateriellen Qualitäten und Quantitäten neuer Technologien sichtbar macht. Nach der Blauen Nacht ist die Ausstellung im Museum für Kommunikation noch bis 15. Mai zu sehen.

Das Artist-in-Residence-Programm der Firma Hüttinger ermöglicht zum zweiten Mal Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg durch technische und materielle Unterstützung ihr Konzept in der Werkstatt der Firma zu verwirklichen. Eine Jury, bestehend aus Professor Holger Felten, Präsident der Akademie, Andreas Radlmaier, Leiter des Projektbüros im Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg, sowie Axel Hüttinger, einem der beiden Geschäftsführer der Firma Hüttinger, evaluierte bereits 2019 die seinerzeit eingereichten Entwürfe hinsichtlich der Idee, Kreativität und Realisierbarkeit. Das Konzept des 29-jährigen Matthias Deeg, der seit 2015 Freie Malerei und Kunsterziehung bei Prof. Michael Munding an der Akademie der Bildenden Künste studiert, konnte die Jury damals überzeugen. 

Die Installation ist während der Museumsöffnungszeiten zugänglich.

Begleitprogramm

I see another world but I can‘t stop

Künstler*innengespräch am Samstag, 14. Mai 2022 | 14 Uhr

Im Rahmen von „Double-Feature“ – zwei Künstler*innengespräche am Stück:

Matthias Deeg, Artist-in-Residence der Firma Hüttinger, und Sascha Banck, Burgkünstlerin 2022. 

Matthias Deeg zeigt im Museum für Kommunikation Nürnberg eine Reaktion auf den Traum des Electronic Superhighway. Ausgehend vom Gedanken, dass drahtlose Kommunikation über elektromagnetische Wellen funktioniert, entwickelte der Künstler ein Werk, welches die immateriellen Qualitäten und Quantitäten neuer Technologien sichtbar macht. Nach der Blauen Nacht am 7. Mai ist die Installation noch bis 15. Mai zu sehen.

Das Artist-in-Residence-Programm der Firma Hüttinger ermöglicht zum zweiten Mal Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg mit technischer und materieller Unterstützung ihr Konzept in der Werkstatt der Firma zu verwirklichen. Eine Jury, bestehend aus Herrn Professor Holger Felten, Präsident der Akademie, Andreas Radlmaier, Leiter des Projektbüros im Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg, sowie Axel Hüttinger, einer der beiden Geschäftsführer der Firma Hüttinger, evaluierten bereits 2019 die eingereichten Entwürfe hinsichtlich der Idee, Kreativität und Realisierbarkeit. Das Konzept des 29-jährigen Matthias Deeg, der seit 2015 Freie Malerei und Kunsterziehung bei Prof. Michael Munding an der Akademie der Bildenden Künste studiert, konnte die Jury damals überzeugen. 

Kosten: kostenlos

Ort: Treffpunkt im Museum, nach dem ersten Künstlergespräch mit Matthias Deeg gemeinsamer Spaziergang zum Kunstverein Kohlenhof, Grasersgasse 15.

Die Blaue Nacht Nürnberg

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Nach einer zweijährigen Corona-bedingten Pause fand DIE BLAUE NACHT am 7. Mai 2022 unter dem Motto „Phantasie“ erstmals wieder statt und wir waren natürlich mit den beiden Partnern im KulturDREIeck Lessingstraße (DB Museum und dem Staatstheater Nürnberg) wieder dabei. Sowohl im Außenbereich auf der Straße als auch in den Häusern gab es Kunst und Kultur in allen Facetten und wir haben uns sehr über unsere vielen Gäste gefreut.

Jetzt ist wieder ein Jahr Pause – aber 2023 erwartet Sie wieder eine Blaue Nacht mit einem bunten Programm für Groß und Klein!

120 Jahre Erleben – Verstehen – Gestalten

22. Juni 2022, 15 – 17 Uhr
Eintritt frei

Am 22. Juni 2022 wird das Museum für Kommunikation Nürnberg 120 Jahre alt! Im Jahr 1902 wird das in Nürnberg beheimatete Königlich Bayerische Verkehrsmuseums um eine Abteilung zur Geschichte der bayerischen Post und Telegrafie erweitert. Diese Schau bildet die Keimzelle unseres heutigen Museums. 1925 wurde nach einer langen Bauzeit das jetzige Haus an der Lessingstraße bezogen, in dem sich bis heute mit dem DB Museum und dem Museum für Kommunikation zwei Museen unter einem Dach befinden. Damals wie heute steht die Frage im Mittelpunkt, wie die menschliche Kommunikation, entweder im direkten Austausch oder technisch vermittelt, gelingen kann. Spannende Ausstellungen und facettenreiche Vermittlungsangebote für Jung und Alt regen an, die eigene Kommunikation zu entdecken, zu verstehen, diese weiterzuentwickeln und zu gestalten.

Geburtstagsprogramm für Kinder und Familien

Mitmach-Mittwoch am Museumsgeburtstag

Posthorn und Bastelmaterial im Museum für Kommunikation Nürnberg

Tara wir machen Töne! Baut euer eigenes Posthorn

Uhrzeit: 15 – 17 Uhr
Ort: Museumseingang, 2. Etage, Schreibwerkstatt

Öffentliche Führung: 120 Jahre Entdecken – Verstehen – Gestalten

Entdecken Sie 12 ausgewählte und besondere, z. T. „kuriose“ Objekte, die von Mediengeschichte und Museumsarbeit aus den letzten 12 Jahrzehnten erzählen. Erleben Sie Vergangenheit und Zukunft der Kommunikation.

Uhrzeit: 15 – 16 Uhr
Ort: Museumseingang, 2. Etage

Familienrundgang: Voll cool oder sehr komisch?

Lasst uns gemeinsam seltsame Sachen im Museum entdecken! Schauen wir, was Euch beeindruckt: Telefone wie sie Opa oder Uroma genutzt haben, ein „Handy“ aus Postkutschenzeiten, ein Riesen-TV-Gerät aus einer öffentlichen Fernsehstube, eine chinesische Schreibmaschine oder unser ältestes Objekt, das 3.500 Jahre alt ist? Und natürlich probieren wir manches aus: Teamwork am Kran, flitzende Briefe in der Rohrpost und warum man manches im Museum besser nicht anfassen sollte.

Für Kinder ab 5 Jahren und ihre (Groß-)Eltern und Familien

Uhrzeit: 16 – 17 Uhr 
Ort: Museumseingang, 2. Etage

Postkutschenfahrten

Eine große doppeltürige Postkutsche des Typs Berline steht vor dem Haupteingang des Museums für Kommunikation Seiten und Reifen sind in dem typischen Gelb der Post lackiert, Dach und Gepäckraum sind schwarz.

Die Postkutsche fährt! Abfahrt alle halbe Stunde, Dauer ca. 20 min., letzte Fahrt beginnt um 17:30 Uhr.

Abfahrtszeiten: 15, 15.30, 16, 16.30, 17, 17.30 Uhr
Route: Museum – Färberstraße – Kornmarkt – Grasersgasse – Museum

Weitere Informationen zur Geschichte unseres Museums finden Sie hier: 

>Über uns

Digital

Newsdesk

Journalismus und Social Media aus dem Museum für Kommunikation Nürnberg

Welche Rolle spielt Journalismus in unserer Demokratie? Wie viel Macht haben Medien und welche Freiheiten benötigen Journalist:innen? Kann gar von der „Vierten Gewalt“ im Staat gesprochen werden? Diese und andere Fragen beantworten die Studierenden der Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU Eichstätt) im Podcast newsdesk über „Journalismus und Social Media aus dem Museum für Kommunikation Nürnberg“.

Neben der veränderten Mediennutzung durch mobile digitale Endgeräte, der Bedeutsamkeit von Pressefreiheit, dem Pressekodex und der Macht von Sprache, werden auch polarisierende Themen wie „Fake News“ und „Whistleblower“ analysiert. Wann kommen Journalist:innen an ihre Grenzen? Was macht guten Journalismus aus? Wo liegen die Unterschiede zwischen Journalismus und PR? Diese und andere Fragen beantworten die Student:innen in insgesamt zehn Folgen gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen. Zum Ende jeder Folge werden in einem 60-Sekunden-Rückblick noch einmal die wichtigsten Informationen gebündelt.

> Zu den Episoden

Key Visual zur Ausstellung "Kuriose Kommunikation" im Museum für Kommunikation Nürnberg

Kuriose Kommunikation. Ungewöhnliche Objekte und Geschichten aus der Sammlung 

4. März bis 22. Juni 2022

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation verfügt über eine der weltweit größten und reichhaltigsten Sammlungen zum Thema Kommunikation. Seit rund 150 Jahren werden dort Objekte zusammengetragen, welche die historische Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens sowie die facettenreichen Erscheinungsformen der Kommunikation in Gegenwart und Zukunft dokumentieren. Viele der Gegenstände sind typisch für die jeweils gängigen Formen des Austauschs von Mitteilungen zu unterschiedlichen Zeiten. Doch immer wieder finden sich in den Depots auch kuriose Objekte, die durch eine ungewöhnliche Nutzung überraschen, eine ausgefallene Geschichte haben oder durch ein besonderes Design auffallen. Sie erzählen von Kreativität und Witz, mitunter aber auch von Not und Mangel. Sie zeigen die Vielfalt der Dinge und Wege, die Technikerinnen, Erfinder und Laien entwickeln, um Botschaften zu überbringen. 

In der Ausstellung haben wir eine Auswahl dieser Objekte in sechs Themenbereichen zusammengestellt. Dabei treffen Exponate aus allen Sammlungsstandorten, unterschiedlichen Epochen und Zusammenhängen aufeinander. 

Das Begleitprogramm

Schulklassen und Gruppen

Sie möchten Ihren eigenen exklusiven Termin zur „Kuriosen Kommunikation“?

Dann kontaktieren Sie uns per Telefon unter 0911 230 88 230 oder per Mail an anmeldung.mfk-nuernberg@mspt.de

> Download Flyer zur Ausstellung

Schriftzug Who am I want to be

WhoAmIWantToBeAvatare in digitalen Spielen 

Neu in der Dauerausstellung

Gamer:innen wissen es: Lara Croft, Super Mario oder der Werwolf im Fantasy-Rollenspiel – Avatare, also steuerbare Figuren, sind wichtige Elemente von digitalen Spielen. Sie tragen zum Erzählen von Geschichten bei und mit ihnen können Handlungen in der jeweilige Spielwelt ausgeführt werden. Daneben verkörpern sie aber auch verschiedene Identitäten, in die Spieler:innen beim Gamen schlüpfen können.

Studierende des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg und ihr Dozent Dr. Peter Podrez haben die virtuellen Personifikationen in den beiden letzten Semestern aus kultur- und medienwissenschaftlicher Sicht analysiert. Dabei suchten sie Antworten auf Fragen wie: Wer können wir sein? Als wer können wir spielen? Welche Angebote machen uns Games im Hinblick auf Geschlechterrollen oder soziale Klassen? Welche Körperbilder (re-)produzieren sie? Wo sind Stereotype im Spiel und wie können sie überwunden werden? Auf der Suche nach Antworten haben sie Avatare analysiert, transformiert und selbst erstellt sowie deren Herausforderungen und Chancen entdeckt. In Kooperation mit dem Museum für Kommunikation zeigen sie jetzt die Ergebnisse ihrer Computerspielforschung.

Die kleine Schau präsentiert die vielfältigen Botschaften von Avataren aus einer kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektive – und wird im Laufe des Jahres durch Arbeiten aus einem Masterseminar erweitert.

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